Bürgergesellschaft und soziale Medien des Internets haben viel gemeinsam. Vor allem basieren sie auf gleichen Grundprinzipien wie Selbstorganisation und Eigenverantwortung, Partizipation und Teilhabe. Social Media können zur Triebkraft für eine aktive Bürgergesellschaft werden und die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung beträchtlich erweitern. Durch Social Media entstehen neue Chancen und auch neue Herausforderungen für die Transparenz, die Beteiligungsoffenheit und den kommunikativen Austausch zivilgesellschaftlicher Akteure.
Zwar haben schon viele gemeinnützige Einrichtungen und Bürger/innen das Mitmach-Internet für sich entdeckt. Aber in der Fläche gibt es noch unzählige zivilgesellschaftliche Akteure, die soziale Medien gar nicht oder nur sporadisch und sehr unsystematisch nutzen. Viele sehen das Internet nur als Instrument zur Informationsbeschaffung und -vermittlung, nicht aber für Diskurs und Beteiligung, so ein Ergebnis der Untersuchung „Internet und digitale Bürgergesellschaft – neue Chancen für Beteiligung“ des CCCD. Die Autoren Alexandra Härtel und Serge Embacher haben beobachtet, dass sich in der Bürgergesellschaft gewissermaßen zwei Kulturen herausbilden: die Kultur der "Onliner", die Social Media für Initiativen, Kampagnen, Fundraising und innovative Beteiligungsformate nutzen, und die Kultur zivilgesellschaftlicher Organisationen, die häufig eigene Websites betreiben, aber die neuen Medien primär für die sogenannte "One-to-many-Kommunikation“ nutzen und das Potenzial von Social Media (noch) nicht erkennen.
Im Rahmen des Projekts „Social Media für die Bürgergesellschaft“, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, will das CCCD die Erkenntnisse der Untersuchung mit anderen teilen und diskutieren, um das Bewusstsein in der Zivilgesellschaft für die Möglichkeiten, die soziale Medien für Bürgergesellschaft und Beteiligungskultur bieten, zu schärfen; aber auch, um die Herausforderungen, die mit dem Internet verbunden sind, zu benennen und weitere relevante Fragestellungen zu identifizieren sowie Wissen zu bündeln. Berichte über Diskussionsveranstaltungen über soziale Medien mit zivilgesellschaftlichen Akteuren vom 10.11.2011 in Hamburg und vom 8.3.2012 in Bonn können Sie hier nachlesen.
Die Blogparade „Social Media für die Bürgergesellschaft“, mit der wir an die Tradition der NPO-Blogparade anknüpfen, ist Teil dieses Projekts. In der Woche vom 16. - 21. April 2012 laden wir – in inhaltlicher Kooperation mit Brigitte Reiser von Nonprofits-vernetzt - alle Interessierten ein, den Diskurs über die Nutzungsmöglichkeiten von Social Media durch die Bürgergesellschaft sowie die in diesem Kontext identifizierten Chancen, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen, online zu führen.
Beteiligen kann sich jede und jeder, indem sie/er einen Blog-Artikel zum Thema "Social Media für die Bürgergesellschaft" veröffentlicht und/oder sich in die Diskussion durch die Kommentierung von Blog-Artikeln einbringt.
Inhaltlich sind viele unterschiedliche Perspektiven und Fragestellungen willkommen:
Wenn Sie im Rahmen der Blogparade einen Beitrag veröffentlichen, verlinken Sie diesen bis zum 21.4.2012 mit diesem Artikel.
Nutzen Sie dafür bitte diesen Trackback-Link: http://www.cccdeutschland.org/de/trackback/619.
Nach der Blogparade sichten wir die eingegangenen Beiträge (mit Hilfe der Trackback-Links) und veröffentlichen einen Artikel, in dem die wesentlichen Aspekte der Diskussion zusammengefasst werden.
Wer kein eigenes Blog hat kann auch im Forum der Xing-Gruppe "Zivilgesellschaft und Internet" einen Beitrag zur Blogparade posten (bitte als solchen kenntlich machen).
Am Montag, 23. April 2012, findet von 16-17 Uhr auf Twitter ein abschließender Live-Chat mit dem Hashtag #npochat statt.
Das CCCD wird die eingehenden Blogparaden-Beiträge sammeln und in Form eines eBooks veröffentlichen (wer seinen Beitrag nicht im eBook haben möchte, sollte uns bis 21.4.2012 Bescheid geben). Wir behalten uns vor, Beiträge, die wir in inhaltlicher oder formaler Hinsicht (z.B. wegen rechtswidriger Inhalte) für nicht geeignet halten, nicht ins eBook mit aufzunehmen.
Die Diskussionsergebnisse der Blogparade wird das CCCD außerdem in die konventionellen Medien zivilgesellschaftlicher Organisationen (Verbandszeitschriften etc.) einbringen und so die Diskurse im und um das Social Web mit den altbewährten Kommunikationsstrukturen zivilgesellschaftlicher Organisationen verknüpfen.
Wir freuen uns auf zahlreiche spannende Beiträge zur Blogparade und im Twitchat und laden Sie ganz herzlich zur Teilnahme ein!
Beinahe seit Anbeginn der Debatte um den Social-Media-Einsatz in zivilgesellschaftlichen Organisationen wird von einer Kultur der Sozialen Medien gesprochen. Nonprofits, so der Tenor der Debatte, müssten diese Kultur des Social Web on- und offline lebe...
Dieser Beitrag ist Teil der vom Centrum für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD) initiierten NPO-Blogparade zum Thema „Social Media für die Bürgergesellschaft“. Nach einer kurzen Darstellung der Chancen, die die technische Infrastruktur des Interne...
Erst gestern fand ich in meinem Briefkasten die neue Ausgabe der merz (Zeitschrift für Medien und Erziehung), in der sich ein lesenswerter Beitrag zu “Beziehungen in virtuellen Räumen” findet. Einige zentrale Gedanken aus diesem Beitrag wil...
von Serge Embacher
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„Wie können soziale Organisationen soziale Medien nutzen?“ fragen das Centrum für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD) und Brigitte Reiser von nonprofits-vernetzt. Hier mein Beitrag zur Blogparade:...
von Serge Embacher
Im Rahmen des Projekts „Social Media für die Bürgergesellschaft“, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, will das CCCD die Erkenntnisse der Untersuchung "Internet und digitale Bürge
„Wie steht es um die Nutzung sozialer Medien in gemeinnützigen Organisationen?“ Das ist eine der Leitfragen der gerade laufenden Blogparade „Social Media in der Bürgergesellschaft“ des Centrum für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD). Immer mehr di...
Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der vom Centrum für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD) organisierten Blogparade zum Thema “Social Media für die Bürgergesellschaft” und analysiert die Social Media Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt (...
Am vergangenen Sonntag hat die die Bürgerschaft der Stadt St. Gallen über das Projekt zur Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt abgestimmt. Bei einer Beteiligung von 46.8% der Stimmberechtigten wurde die städtische Vorlage mit 11177 zu 978...
Dieser Artikel ist ein Beitrag zur aktuellen Blogparade Social Media für die Bürgergesellschaft. In Ihrem Aufruf zur Teilnahme fragen die Initiatoren: “Wie steht es um die Nutzung von Social Media in gemeinnützigen Organisationen?” Ich möch...
Alexandra Härtel
04/23/2012, 09:15h
Weitere Beiträge zur Blogparade:
Forum der XING-Gruppe "Ziviligesellschaft und Internet", 17.4.2012
http://bit.ly/I4ttRo
"Nonprofits müssen ins Internet und dieses mitgestalten"
von Dr. Brigitte Reiser, 18.4.2012; http://blog.nonprofits-vernetzt.de/index.php/nonprofits-mussen-ins-inter...
"Sozial bewegt im Social Web"
von Marc Boos, 20.4.2012; http://blog.caritas-webfamilie.de/2012/04/20/sozial-bewegt-im-social-web/
"Kirche, Social Media und die Zivilgesellschaft"
von Simon Wiggen, 20.4.2012; http://blog.gemeindemenschen.de/ehrenamt/kirchesocial-media-und-die-zivi...
"Status Quo zum Social Media Einsatz in gemeinnützigen Organisationen"
von Katrin Kiefer, 21.4.2012; http://netzwerkpr.de/index.php/2012/04/status-quo-zum-social-media-einsa...
"Sind wir das noch? Die Agenda-Angst"
von Marcel Gluschak, 21.4.2012; http://marcelgluschak.wordpress.com/2012/04/21/agenda-angst/
Partizipation der Akteure Sozialer Arbeit durch Web 2.0
von Hans-Karl Schmitz, 21.4.2012; http://www.hans-karl-schmitz.de/doku.php/publikationen/partizipation_der...
Marc Boos
04/20/2012, 10:33h
Heute haben wir noch einen Beitrag zur Blogparade hinzugefügt: http://blog.caritas-webfamilie.de/2012/04/20/sozial-bewegt-im-social-web/
Hannes Jähnert
04/21/2012, 12:21h
Etwas verspätet habe ich heute noch einen zweiten Beitrag zur NPO-Blogparade veröffentlicht. Da die Sache mit dem Trackback das letzte Mal leider nicht geklappt hat, wird der Arikel auch diesmal manuel verlinkt:
Jugendengagement: Beziehungsarbeit im virtuellen Raum (http://bit.ly/IGXIvo)
Marcel Gluschak
04/21/2012, 17:20h
Hier mein Beitrag zur Blogparade: http://marcelgluschak.wordpress.com/2012/04/21/agenda-angst/
(Leider hatte ich Probleme mit dem Trackback - von daher hoffe ich, dass er so noch Eingang in die Blogparade findet.)
hans-karl-schmitz
04/21/2012, 20:08h
Mein Beitrag zur #npoblogparade : Partizipation der Akteure Sozialer Arbeit durch Web 2.0
Der Artikel: http://www.hans-karl-schmitz.de/doku.php/publikationen/partizipation_der...
Kommentare bitte hier: http://bueroblog-von-hans-karl-schmitz.posterous.com/partizipation-der-a...
Alexandra Härtel
04/23/2012, 09:40h
Vielen Dank an alle, für die interessanten Beiträge zur Blogparade!
Heute findet von 16 -17 Uhr die Abschlussrunde zur Blogparade auf Twitter statt. Hashtag: #npochat .
Ich freue mich, wenn Ihr/Sie nochmal dabei seid/sind!
Alexandra Härtel
05/14/2012, 16:28h
Die Auswertung der Blogparade ist jetzt online:
http://www.cccdeutschland.org/de/blog/social-media-buergergesellschaft-a...
Das eBook mit allen Beiträgen folgt demnächst.
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